Montag

In Stockholm hatten wir das beste Hostel unserer Reise. Es war aber auch das teuerste. Dafür hätte man dort aber kostenlos Kaffee trinken können, sich Fahrräder und Longboards ausleihen, kostenlos diverse PCs benutzen und diverse andere Freebees nutzen können. Das einzige was wir davon genutzt haben, waren die kostenlosen Nudeln. Unser Zimmer lag in einem sehr verwinkelten, aber modern ausgestatteten Keller. Tageslicht fiel dort nicht rein. Wir waren deshalb jedes mal überrascht, wie hell es draußen war, wenn wir das Hostel morgens verließen. Abends waren wir in einer Jazzbar. Die war ganz interessant. An dem Abend war Open Stage. Aber nicht jeder von uns mochte die Musik. Wir sind deshalb irgendwann wieder ins Hostel gewandert und haben in der tollen Küche dort noch ein wenig gesessen, getrunken und uns unterhalten.

Dienstag

Dienstags haben wir uns tagsüber die Stadt angeschaut. Angefangen mit dem stadshuset. Dort oben kann man sich wunderbar einen Überblick über die Stadt verschaffen. Leider haben wir fortwährend Winter. Der Aussichtsturm war also noch nicht geöffnet. Aber bei unserer Wanderung durch die Stad haben wir andere gute Aussichtspunkte besucht. Andere Highlights waren Gamla Stan und Södermalm. Wir waren einge ganze Weile unterwegs.

Abends haben wir uns dann hauptsächlich in der Küche des Hostels aufgehalten. Wir hatten dort viel Spaß mit den anderen Bewohnern.

Mittwoch

Da wir Dienstags etwas zu spät waren um noch eine Bootstour mitzumachen, haben wir das auf den Mittwoch geschoben. Die Tour war eher unspektakulär, da auch hier noch Wintersaison war. Anschließend haben wir uns die Museumsinsel angeschaut. In die Museen sind wir allerdings nicht gegangen. Zuerst war mein Plan noch, mir das Technikmuseum anzuschauen, aber das Wetter fühlte sich zu gut an um es den Tag drinnen zu verbringen. Abends ging es dann in eine Bar, in der ein Musikquiz stattfinden sollte. Wir sind allerdings etwas zu spät angekommen und konnten deshalb nicht teilnehmen. Aber als wir die ersten Songs gehört hatten, wussten wir eh, dass wir keine Chance gehabt hätten. Zum Abschluss sind wir dann noch in eine Bar gegangen, von der aus man einen tollen Blick auf die Stockholmer Skyline hatte. Die Aussicht war genial. Der Mittwoch war auch der einzige Tag, an dem wir die öffentlichen Verkehrsmittel in Stockholm benutzt haben. Interessanterweise ist es gar nicht so einfach, dafür Tickets zu kaufen…

Donnerstag

Nach dem Aufstehen haben wir als erstes unsere Zimmer geräumt und ausgecheckt. In diesem Hostel darf man aber auch nach dem Auschecken noch eine Weile im Gebäude bleiben und, vor allem, auch die Küche noch benutzen. Nach dem Frühstück ging es zum Bahnhof, wo dann auch die letzte Person zu unserer Gruppe stieß. Wir waren von da an zu siebt.

Anschließend gingen wir noch ein wenig durch die Stadt und hielten uns die meiste Zeit beim Stadhuset auf, wo wir darauf warteten, dass unser Zug abfuhr. Während dessen haben einige von uns Semla probiert. Eine schwedische Süßigkeit. Im Prinzip ist es Sahne und Marzipan in einem Milchbrötchen. Ich glaube, die meisten hatten einen etwas anderen Geschmack erwartet. ;)